The Kooks – Inside In / Inside Out

2 07 2010

The Kooks - Insinde In / Inside Out

“JACKIE BIG TITS!!!” – der Klang des Ausrufs hat mich irgendwie an den Bibi Blocksberg Song erinnert. Und das passt ja auch: Früher standen wir auf Bibi, jetzt, wo wir groß sind, auf Brüste. Und das ist nur ein Thema der Kooks, die auf ihrem Album Inside in / Inside out alle jugendlichen Erfahrungswelten in einem Gemisch aus Britpop, Reggae, Funk mit einer guten Prise Retro-Rock zelebrieren. Diese explosive Mischung musste Produzenten-Legende Tony Hoffer (u.a. Phoenix, Supergrass) unter einen Hut bringen und sprengte damit die UK-Charts: Das Debut-Album der Musikstudenten aus Brighton erreichte in England auf Anhieb Doppel-Platin! Den Rest des Beitrags lesen »





Phoenix – It’s never been like that

28 06 2010

Phoenix - It's never been like that

Als ich die Vorab-Single Long Distance Call das erste Mal hörte, habe ich mich ja ein wenig erschreckt, da sich Phoenix sonst immer weiterentwickelt hatten. Aber mit Long Distance Call haben sie einen Song losgeschickt, der ebenso schon auf Alphabetical hätte sein können. Der Song ist gut, keine Frage, aber es wurde der gleiche Synthie benutzt, der sich bereits komplett durch den Vorgänger gezogen hatte, also dachte ich zunächst: “Oh Mann, die reiten auf ihrer alten Erfolgswelle… schade…”. Tja, weit gefehlt. Als ich mir dann das Album zulegte, war klar zu erkennen, wohin die Reise gehen sollte: In den Rock-Olymp. Yeah! Und das steht den vier Franzosen verdammt gut. Locker flockige Sommermelodien, coole einprägsame Einzeiler (“Napoleon says to take off your coat…”, “It’s never been like that, it’s never been like that…” usw), alles schön organisch gehalten. Den Rest des Beitrags lesen »





Moneybrother – Blood Panic

1 06 2010

Moneybrother - Blood Panic

Der Kumpel mit der Knete: Keine Ahnung, was sich Anders Wendin bei diesem Pseudonym gedacht hat – der Name dürfte sich mittlerweile bewahrheitet haben. In Schweden sind Moneybrother nämlich riesengroß – auch in Deutschland ist’s um den Herren nicht schlecht bestellt: Seitdem Sahrah Kuttner Moneybrother zu ihrer favourite Band erkor, läuft’s hier auch nicht schlecht.
Was einem auf Blood Panic geboten wird, sind astreine Schmachtsongs, die sich zwischen Soul, Reggae und Rock nicht entscheiden können. Das Erste was ich von Moneybrother zu hören und zu sehen bekam, war das Video zu It’s been hurting all the way with you Joanna – eine Ballade, die alle Klischees bedient: Schwülstige Streicher, schräge Chöre und ein Typ, der seine Ex um eine letzte Nacht anfleht. Den Rest des Beitrags lesen »





Ben Folds – Songs for Silverman

31 05 2010

Ben Folds - Songs for Silverman

Schön, Ben Folds wieder in top Form zu hören. Als großer Ben Folds Five Fan habe ich natürlich auch die Solo-Karriere des Pianisten verfolgt. Sein Solo-Debut von 2001 ging dann okay, haute mich allerdings nicht so aus dem Hocker wie die drei Scheiben von den Ben Folds Five. Ich denke, das lag einfach an dem fehlenden Input von Bandkollegen, da er Rocking the Suburbs im Alleingang aufgenommen hat.
Songs for Silverman ist endlich wieder ein Band-Album. Ben am Piano plus Bass und Drums. Wie einst bei den Ben Folds Five, jedoch ohne Darren Jessee und Robert Sledge.
Also, back in form. Den Rest des Beitrags lesen »





Maximo Park – A certain trigger

27 05 2010

Maximo Park - A certain trigger

Zu Maximo Park kam ich wie zu Mr. Scruff: Ich schlenderte durch Media Markt, habe das Cover gesehen, reingehört und dann die Scheibe gekauft. Tanzende Silhouette einer Frau auf weißem Untergrund mit grüner Maximo-Park-Schrift – das geilste an der 7″ war dann aber das Vinyl selbst – da drehte sich nämlich ein ungewöhnliches Weiß auf dem Plattenteller! “I do Graffiti, if you sing to me in French…” – Ich sprühe, wenn Du für mich französisch singst. Und dann ist die Platte weiß… wenn es das bedeuten soll, was ich denke, dann handelt es sich hier um eine der coolsten Metaphern überhaupt. Und weil Graffiti so eine tolle Single ist, kaufte ich mir auch prompt das Album, um das es hier gehen soll. Den Rest des Beitrags lesen »





The Strokes – First Impressions of Earth

26 05 2010

The Strokes - First Impressions of Earth

Als anno 2001 Is this it auf den Markt kam, haben sich die Fachzeitschriften mit Lobeshymnen auf The Strokes nur so überschlagen. Ihnen wurde ein Einfluss vorausgesagt, den zuletzt Nirvana auf die Musikbranche gehabt hatten. Zwar musikalisch unterschiedlich, sollten sie doch neue Maßstäbe im Rock setzen und diesen wiederbeleben – der Track Last Night dürfte inzwischen jedem Indie-Fan ein Begriff sein. Ich hatte mir Is this it dann auch einfach auf blauen Dunst gekauft, allein schon weil das LP-Cover so ‘geil’ war :) Den Rest des Beitrags lesen »





Thicke – A beautiful world

25 05 2010

Thicke - A beautiful world

Der gute Robin Thicke – kein Mensch weiß, wie sein Name ausgesprochen werden soll: Tzicke, Sicky, Pficke usw. Kein Wunder, dass der Mann keine reißenden Charterfolge vorweisen kann, wenn man sich nicht mal traut, nach seinem Album zu fragen. Ich habe mich getraut, und es hat sich gelohnt. A Beautiful World zählt seitdem zu meinen Lieblingsalben. In dem Paket stecken 14 frische Tracks, und das kann man anno 2010 – sieben Jahre nach dem Release – immer noch sagen. Den Rest des Beitrags lesen »





Ellie Goulding – Lights

24 05 2010

Ellie Goulding - Lights

Ab heute werde ich wieder die Sparte Reviews aufnehmen. In den nächsten Tagen erscheinen hier dann Besprechungen zu Perlen aus meiner CD- und Plattensammlung plus aktuelle Besprechungen; wie das Album von Ellie Goulding:
Lights ist das erste Album der britischen Newcomerin (Single-Debut 2009: Under the Sheets) – von den Brits Critics’ Choice Awards wurde sie bereits letztes Jahr als “the next big thing” für 2010 angepriesen, was nun auch so eingetreten ist. Lights hat im UK bereits im März die Spitzenposition in den Charts eingenommen – die vorangegangene Hitsingle Starry Eyed dürfte indes aber auch schon in Deutschland weitgehend bekannt sein. Den Rest des Beitrags lesen »








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