Ist ja nicht so gemeint – aber schließlich war Yes Torty bis 2003 eine gute Möglichkeit, andere Menschen günstig zu beglücken. Wer einen Geburtstag vergessen hatte, konnte so noch auf die Schnelle charmant mit einem Yes Torty inklusive Kerze alles wieder gut machen.
Seit 2007 schickt Nestlé im Herbst immer mal wieder den Minikuchen für einen Monat in die Regale dieser Republik. Dieses ist zurzeit wieder der Fall – sprich, eindecken ist angesagt.

Ja! Torte!!!

Wer schon einmal in den Staaten oder Kanada war, wird, wenn nicht schon selbst probiert, zumindest davon gehört haben: Root Beer. Wird in Filmen durch die deutsche Synchronisation oft mit Malzbier übersetzt – hat mit Bier im herkömmlichen Sinne aber gar nix zu tun. Kein Alkohol – kein Biergeschmack. Im Asia-Shop meinte man zu mir (ja, auch dort gibt es Import Root Beer): “Schmeck’ wie Cola…” und das trifft es mal so gar nicht. Wenn ich meinen Mitmenschen (die dieses Gesöff übrigens hassen) gelegentlich Root Beer aus dem Urlaub zum nochmal probieren mitbringe, erinnert sie der Geschmack an Zahnpasta (wenn ich mich recht entsinne, schmecken Blend-a-med Classic und Aim tatsächlich wie Root Beer). Doch genau betrachtet, schmeckt Root Beer nicht nach Zahnpasta, nein, Zahnpasta schmeckt nach Root Beer! Die Zahnpastahersteller haben sich nämlich am köstlichen Geschmack dieses Getränks orientiert, das bereits 1870 auf dem amerikanischen Markt erschien. Der Gerschmack stammte urpsrünglich von der Wurzelrinde des Sassafrasbaumes – heutzutage wird er jedoch künstlich nachgeahmt. Bekannte Marken sind: A&W, Barq’s (von Coke zusätzlich mit Koffein versetzt), Hires, MUG, Steven’s…


